Kategorie: Info

Es geht um die Wurst …

Wir Siebenbürger Sachsen wissen es schon seit ewig: selbst gemachte Wurst ist ein köstlicher Genuss. An Heilig Abend wird bei vielen von uns traditionell „geroichert Wurscht uch Floisch mät Palekes uch Kompest“ gegessen. An die Wurst, die den Sachsen schmeckt, werden höchste Ansprüche gestellt: das Fleisch muss schmackhaft sein, nicht zu viel gemahlener Speck sollte beigemengt werden, aber etwas fettig darf sie sein, nicht zu viel Salz, aber auch ja nicht zu wenig, genug Pfeffer sollte in der Wurst sein, aber sie darf nicht nach Pfeffer schmecken und dazu kommt noch genau die richtige Menge an Knoblauch. Andere Gewürze dürfen nicht verwendet werden, sonst ist die Wurst einfach ungenießbar. Diese drei Gewürze und in der richtigen Menge, so schmeckt die Wurst genau wie in Siebenbürgen. Die Sachsen wissen ganz genau, dass die vielen Wurstproduzenten in Deutschland es nie und nimmer hinkriegen, eine Wurst herzustellen, die dem Sachsengaumen schmeckt, daher machen sie die Wurst für sich halt selber.

Im Martinusheim in Ulm/Wiblingen wird daher jährlich einmal von den Ulmer Sachsen nach sächsischen Regeln gewurstet. 75 kg Bio-Fleisch mussten in diesem Jahr verarbeitet werden. Zum Glück waren erfahrene „Wurstmacher“ da, die mit den Gewürzen Salz, Pfeffer und Knoblauch die perfekte Würze hinbekommen haben. Die Frauen waren glücklich, dass sie keine „Balen krotzen“ mussten. Die „Balen“ kann man ja Gott sei Dank fertig gereinigt kaufen. Kurz auswaschen und schon konnte die Wurstmasse eingefüllt werden. Mit der Acoi-Nadel mit eingefädeltem Bindfaden wurde feste „gekickt“, damit die „Balen“ richtig gefüllt werden.

Im Anschluss wurde von der hergestellten Wurst eine Kostprobe gebraten. In geselliger Runde wurde die Wurst mit Palukes, Sauerkraut und frischem Brot gegessen. Und siehe da, die Wurst war wieder sehr gut und die Würzung genau richtig für den erlesenen Wurstgeschmack der Sachsen. Mit Pali und einem guten Glas Wein wurde der Erfolg begossen. Weihnachten und alle anderen Festtage können kommen, die Wurst zum Festessen ist in der Vorratskammer (oder Gefriertruhe).

Und im nächsten Jahr treffen wir uns wieder wenn es heißt: „es geht um die Wurst …“.

Der Vorstand

Einladung zur Adventsfeier der KG Ulm am Sonntag, den 10.12.2017

Herzlich laden wir alle Mitglieder und Freunde zur Adventsfeier mit Mitgliederversammlung ein.

Wir möchten auch dieses Jahr gemeinsam vorweihnachtliche sächsische Gemütlichkeit mit vertrauten Menschen genießen.

Die Feier findet am 10. Dezember 2017 um 14:00 Uhr im Martinusheim, Dreifaltigkeitsweg 21, 89079 Ulm-Wiblingen statt.

Wir beginnen um 14:00 Uhr mit der Mitgliederversammlung. Dargestellt wird ein kurzer Jahresrückblick für 2017.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die dreifache Anzahl von Stimmberechtigten bezogen auf die Anzahl der Mitglieder des erweiterten Vorstandes, anwesend ist. Wird Beschlussunfähigkeit festgestellt, kann eine ordentlich eingeladene Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung, ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten, als beschlussfähige Mitgliederversammlung abgehalten werden.

Ab ca. 15:00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, Hanklich und Striezel.

Gemeinsam wollen wir Advents- und Weihnachtslieder singen und uns so auf das bevorstehende Fest einstimmen.

Der Nikolaus wird auch dieses Jahr zu unserer Feier kommen, um zusammen mit den Eltern und Großeltern gespannt den Gedichten unserer Kinder zu lauschen, von seinen Erlebnissen erzählen und Päckchen verteilen.

Wir freuen uns auf einen besinnlichen Nachmittag und viele Besucher.

Der Vorstand

2017 Theaterball in Ulm

Herbstball mit Theater in Ulm

Am 21. Oktober 2017 lud die Kreisgruppe Ulm und Radio Siebenbürgen ihre Mitglieder und Freunde zu einem Theaternachmittag und anschließendem Herbstball ein.

Die Theatergruppe der Regensburger Kreisgruppe war zu Gast und spielte das Stück „Der Knoifel Gust“ von Helmut Zink. Das Stück erzählt in siebenbürgisch-sächsischer Mundart von einem Gauner, dem Knoifel Gust, der versucht, sich auf Kosten des reichen Ortsbauern in Almen durch zu schlagen. Die Sprache des Stückes, mit Ausdrücken die uns Siebenbürger Sachsen noch auf der Zunge liegen, lockte das Publikum aus der Reserve und die Darbietung wurde oft von Lachsalven unterbrochen. Die Bäuerin setzt ihrem Mann mit den Worten: „Schwech an äß“, zum dritten Mal das „Kompestlawend“ vor, der Knoifel Gust stellt mit „Ziba ne“ den Haushund unterm Tisch ruhig und wenn die Bäuerin ausruft: „mech träft der Schloch“, erkannten die Zuschauer die dörfliche Alltagssprache aus Siebenbürgen. Natürlich kommt in dem Stück die neugierige Nachbarin vor, die die Nachrichten „schneller wai der Nioberzoichen“ im Dorf verbreitet. Dem Autor des Stückes, Helmut Zink ist es gelungen, mit vielen Alltagsausdrücken der sächsischen Sprache ein unterhaltsames Theaterstück zu schreiben. Die Laienschauspieler haben das Leben eines sächsischen Dorfes realistisch auf die Bühne gebracht und das Publikum mit einer gelungenen Darstellung begeistert.

Die „Original Silverstars“ aus Nürnberg spielten anschließend zum Tanz. Die Band aus Nürnberg spielte unermüdlich Schlager, Volksmusik und Rockiges. Bei der Live-Musik der fünf Musiker war die Tanzfläche immer voll. Die Gäste versprühten den ganzen Abend Freude am Tanzen und am Feiern. Bei dem „Schicksalswalzer“ tanzten alle ausgelassen mit.Zur Verabschiedung sangen alle gemeinsam im Kreis „Wahre Freundschaft“. Arm in Arm und emotionsgeladen verabschiedeten sich die Gäste nach diesem wundervollen Fest voneinander.

Auf einen Nenner haben die Gäste dieses Fest mit dem Satz: „Macht weiter so, wir kommen gerne wieder“, gebracht.

Solche Feste zeigen uns, dass es immer noch eine Gemeinschaft unter den Siebenbürger Sachsen gibt. Zusammen Begeisterung erleben beim Anschauen eines Theaterstückes in sächsischer Mundart, zusammen eine Nacht durchtanzen, zusammen feiern, diese Erlebnisse erhalten in sächsischer Gemeinschaft die besondere Note.

Die Kreisgruppe Ulm und Radio Siebenbürgen bedanken sich ganz herzlich bei allen Gästen für diesen herrlichen Abend und sagen: Liebe Siebenbürger Sachsen aus Ulm und um Ulm herum, liebe Freunde: „Wir machen gerne weiter und freuen uns euch wieder zu sehen“.

Aje uch Gotterhauldich

Der Vorstand

„Es geht sich aus!“ Ulmer Siebenbürger Sachsen in Wien

„Wien erwartet die Ulmer mit strahlendem Sonnenschein“. Mit dieser Nachricht aus Wien startete die Reise der Kreisgruppe Ulm am Morgen des 29.09.2017 gutgelaunt nach Wien.Diese Reise war nicht nur als Sightseeing für Wien geplant, sondern auch als Treffen mit den Siebenbürger Sachsen, die in Wien leben.

Nach dem Einchecken im Hotel ging es gleich am ersten Abend ins Vereinsheim der Siebenbürger Sachsen, wo wir warmherzig von unseren Landsleuten empfangen wurden.  Beim Vesper wurde viel sächsisch gesprochen von Anfang an war eine freundschaftliche Atmosphäre für alle spürbar. Die gemeinsamen Wurzeln und die gemeinsame Geschichte zeigten auch hier ihre Wirkung: zwischen fremden Menschen entstand eine innere Gemeinschaft.

Mit diesem Gefühl einer inneren Gemeinschaft erlebten wir Wien. Bei der Stadtführung wurden wir von unseren Landsleuten -teilweise in sächsischer Sprache- mit umfassenden Informationen versorgt. Der Stephansdom, die historischen Prachtbauten, wie das Parlament, Schloss Schönbrunn raubten uns den Atem und begeisterten die Reisegruppe.

Die einzigartige Symbiose zwischen historischem Charme und modernem Zeitgeist durften wir bei der Stadtrundfahrt mit unserer Reiseführerin erleben. Sie schleuste unseren Bus durch Straßen und Gassen, die für den regulären Touristenverkehr gesperrt waren, versorgte uns dabei mit Wissen und unser Busfahrer, Herr Alexander, meisterte diese Fahrt durch den Stadtdschungel bravourös.

Beim Kaffeetrinken im Herzen Wiens erläuterten uns die Wiener Siebenbürger Sachsen sehr glaubhaft, dass Wien eine Stadt mit hoher Lebensqualität sei,. Wir erfuhren auch, dass das Leben der Wiener sich auch heute noch in den Kaffeehäusern abspielt. Hier trifft man sich, hier beredet man sich und hier feiert man. Einladungen nach Hause gehören kaum zum Wiener Alltag.

Ein besonderes Erlebnis für unsere Reisegruppe war die Einkehr zum Heurigen. Ein Besuch in Wien ohne zum Heurigen zu gehen, geht sich nicht auf! Unsere Gastgeber haben uns in ein Lokal weitab vom gewöhnlichen Touristenrummel geführt. Hier erlebten wir einen Abend der besonderen Art: Erinnerungen aus Siebenbürgen bei einem hervorragenden Heurigen austauschen, begeisterte alle Anwesenden auf´s Höchste. Die Einführung in die Wiener Tradition des Heurigen bei einem echten guten Heurigen von Siebenbürger Sachsen, welche die Weintradition und die Weinkenntnis aus Siebenbürgen mitgebracht haben, zählt zu den besonderen Erlebnissen dieser Reise.

Als die Reisegruppe am Morgen des vierten Tages die Rückreise antrat, war für alle klar: diese Stadt ist liebenswert, charmant, historisch und gemütlich. Wir können jetzt verstehen, dass unsere Landsleute hier Heimat  gefunden haben.

Als Fazit für diese Reise muss man feststellen: für die Reisegruppe war dies nicht nur eine Reise, es war ein Abenteuer, welches die Herzen berührt hat.

Der Vorstand

2017 Baumstriezelfest der KG Ulm

Zum 12-jährigen Jubiläum am 22. Juli 2017 unseres Sommerfestes gab es natürlich den besten Baumstriezel in Ulm, um Ulm und um Ulm herum.

Gegen Mittag war alles für die Gäste vorbereitet: die ersten Baumstriezel waren fertig, der Duft von gegrillten mici lag in der Luft, der Mais war gekocht, gekühlte Getränke standen bereit und die Musik zauberte Feststimmung. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Tische besetzt. Dieses Jahr folgten erfreulicherweise sehr viele Gäste unserer Einladung. In bester Stimmung warteten alle gespannt auf das angekündigte Highlight: die Darbietung unserer Gäste aus Schäßburg/Siebenbürgen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch unsere Vorsitzende Claudia Benkö, marschierten die 7 Tanzpaare der Jugendtanzgruppe des Deutschen Forums aus Schäßburg in sächsischer Tracht beschwingt auf. Die Tanzgruppenleiterin Andrea Rost begrüßte die Gäste und anschließend stellten sich die 16 bis 17-jährigen Jugendlichen selbst vor. Manch einem zitterte vor Aufregung die Stimme. Anschließend begann die Tanzvorführung. Gekonnt und mit viel Leidenschaft zeigten sie ihre Tänze. Der ersten Tanz war natürlich „De recklich Med“. Jungsächsich sei ein Muss, wenn man von Schäßburg kommt, erläuterte hierzu Andrea Rost. Sie zeigten gekonnt fünf Volkstänze und die Begeisterung übertrug sich schnell auf die Gäste. Die Lebhaftigkeit und Fröhlichkeit der Tanzpaare verzauberten das Publikum. Nach einer kurzen Pause führten die jungen Tänzer nochmals fünf Tänze auf. Alle Zuschauer waren von so viel Können und Enthusiasmus mitgerissen und belohnten die Tänzer mit euphorischem Jubel und Applaus. Nach alter Tradition wurde ein Hut, mit der Bitte um eine Spende, für die Jugendlichen herumgereicht. Die Zuschauer belohnten die Tänzer mit einer großzügigen Spende. Diese Spende wurde von Richard Melas, der in seiner Schulzeit auf der Bergschule „Joseph Haltrich“ auch Mitglied der Tanzgruppe war, mit 100,00 € aufgestockt.

Unserer Einladung folgte auch Herr Joachim Wendt, Vorsitzender des Kreisverbands Ulm des BdV. Er sprach ein Grußwort und stellte seinen Nachfolger, Herrn Roman Pfeifle vor. Zu Gast waren auch Frau Viktoria Burkhardt von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Herr Edgar Winter vom Freundeskreis der Mitteldeutschen und Frau Dr. Swantje Volkmann, Kulturreferentin für Südosteuropa. Gefreut haben wir uns über Gäste aus den benachbarten Kreisgruppen Biberach und Günzburg.

Bis in den späten Abend wurde bei bestem Sommerwetter, bei guter Musik und gutem Essen in sächsischer Gemeinschaft gefeiert, gelacht und getanzt.

Wir haben in diesem Jahr an unserem Sommerfest etwas ganz Besonderes erlebt. Dadurch, dass die Jugendtanzgruppe des Deutschen Forums Schäßburg für uns hier in Deutschland, in siebenbürgischer Tracht unsere herrlichen sächsischen Tänze vorführte, haben wir eine lebendige Verbindung mit Siebenbürgen hergestellt.

Die Jugendtanzgruppe war vom 20. bis 24. Juli bei uns in Ulm zu Gast. Es war ein Kraftakt diesen Besuch zu stemmen. Doch mit hohem persönlichem Engagement unserer Vorstandsmitglieder und Helfer, mit der finanziellen Unterstützung unserer Mitglieder und anderer Stellen, haben wir dies leisten können. Dafür möchten wir uns bei allen von ganzem Herzen bedanken. Wir werden über den Besuch der Tanzgruppe in dieser Zeitung gesondert berichten.

Für die sehr gute musikalische Performance bedanken wir uns bei „Rix-Musik“.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Gästen. Durch euer Kommen habt ihr gezeigt, dass wir Siebenbürger Sachsen hier in Ulm eine gute Gemeinschaft sind. Es ist ja bekannt: wer gut arbeitet kann auch gut feiern!

Einen besonderen Dank möchten wir an das außergewöhnliche gute Helfer-Team des Baumstriezelfestes ausrichten! Durch euer Engagement ist dieses Fest ein toller Erfolg geworden! Es haben geholfen: Brigitte und Werner Groß, Annemarie und Horst Schwachhofer, Familie Erhard Schwachhofer, Horst Thiess, Gerhard Fronius, Familie Teck, Astrid und Walter Kowartz, Christa Zschau, Monika Melas, Hanna und Karla Schnell sowie viele andere, die ich nicht alle namentlich aufzählen kann. Ein besonderer Dank geht an unsere Vorsitzende Claudia Benkö für ihren unermüdlichen Einsatz und für die Organisation und Betreuung der Tanzgruppe aus Schäßburg.

Wir wünschen allen einen erholsamen und erlebnisreichen Sommer und freuen uns, euch alle gesund und munter im Herbst wieder zu sehen.

Aje uch Gotterhauldich

Der Vorstand

Ehrung für Vorsitzende der Kreisgruppe Ulm

Am 16. Juli 2017 wurde Claudia Benkö – Vorsitzende der Kreisgruppe Ulm –  in einem feierlichen Rahmen im Donauschwäbischen Zentralmuseum beim jährlichen Volkstumsabend des Bundes der Vertriebenen Ulm/Donau/Alb-Donau-Kreis e.V. im Donauschwäbischen Zentralmuseum durch den Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Landesvorsitzenden des BdV Landesverband Baden-Württemberg, Herrn Joachim Wendt, für ihren unermüdlichen und aufopferungsvollen Einsatz im Dienst an den Siebenbürger Sachsen geehrt.

Der Vorstand

Kreisgruppe Ulm, zu Gast bei Agatha Singers Album-Premiere „HERZWEH“

Agatha Singer: ein Name wird Programm

Die sympathische Schlagersängerin am 11.02.2017 lädt zur  Präsentation ihres Debüt-Albums „HERZWEH“ ein.

Die sich steigernden Klänge der Eröffnungs-Musik ertönen im Saal und werden von den Anwesenden wahrgenommen und eine andächtige Gespanntheit und Stille legt sich über die Gäste. 180 Augenpaare starren auf die Bühne und da steht sie: AGATHA SINGER, der Star des Abends! Mit emotionsgeladener Stimme begrüßt sie die Gäste und erzählt die Entstehungsgeschichte ihres ersten Musikalbums, bei welchem sie von Anfang an mit viel Freude und vollem Herzblut mitgewirkt hat und eigene Ideen mit in die Lieder ihres Albums eingebracht hat. Sie zeigt uns mit viel Stolz und Power ihr erstes Album „Herzweh“, welches ihr nicht gesponsert, sondern von ihr finanziert wurde. Ein ganzes Jahr Arbeit waren nötig, damit sie diesen Moment erleben und zelebrieren durfte: die Präsentation ihrer ersten Albums!

Und dann singt sie endlich los: kraftvoll, lustvoll und energiegeladen trägt sie die ersten 8 Lieder des Albums vor! Danach folgt eine Pause und schon nach 10 Minuten steht Agatha wieder auf der Bühne. Die zierliche Frau frönt ihrer Leidenschaft: emotional und hingebungsvoll singt sie die nächsten Lieder! Das Publikum ist begeistert, tanzt und singt mit und belohnt mit langem und ehrlichem Applaus die musikalische Performance von Agatha! Die Lieder erzählen von Liebe, Freude, Begegnungen, Schmerz und von der Sehnsucht nach einer tiefen Liebe. So beschreibt sie im Titelsong „Herzweh“ die Sehnsucht nach „IHM“ und zugleich wird klar gemacht, dass Sehnsucht ein Feuer ist und dass dieses Feuer auch Schmerzen hinterlässt. Der Song „Deja vu“ erzählt tiefsinnig, dass der Alltag die große Liebe zum Absturz gebracht hat, dass die Fesseln der Liebe verbrannt sind und dass es dadurch zu einem neuen Erwachen kam. Die Texte erzählen über das ewig aktuelle Thema Liebe und die Melodien der Lieder übertragen diese Gefühle auf das Publikum.

Die Freude über die gelungene Interpretation lässt Agatha strahlen! Die Leidenschaft für das Singen, für ihre Lieder, für ihr „Herzweh“-Album dringt aus all ihren Poren und überträgt sich auf die Gäste.

Emotional bedankt sie sich bei ihren Produzenten, bei ihrer Familie, ihrem Sohn, bei allen Freunden für ihre Unterstützung auf dem langen Weg, den sie bis zur Realisierung des Albums gehen musste. Mit ihrer Performance hat sie ihren Gästen gezeigt, wie wichtig ihr Musik und das Singen ist, dass Schlagermusik zu ihrem Leben gehört. Professionell promotet sie ihr Debüt-Album „Herzweh“: schrieb Autogramme und stellte sich offen und freundlich den Fragen der Gäste und ihren Fans.

An diesem Abend war Agatha omnipräsent: sie war als Interpretin ihres eigenen Albums auf der Bühne und sie war auch die Moderatorin des Abends. Sie war unsere Gastgeberin, man sah sie als Mutter von ihrem heißgeliebten Sohn Joel, als Familienmensch bei ihren Eltern, Oma und den Brüdern, als Tante und für viele als gute Freundin.

Wer Agatha kennt, weiß sicherlich, dass sie dafür gesorgt hat, dass ihre Gäste einen unvergesslichen Abend erleben durften. Angefangen von der Tisch- und Saaldekoration im Fliederlook sorgte auch das nachfolgende Programm für gute Laune und einen stimmungsvollen Abend. Alain Wilt, ein Sängerkollege aus dem Elsaß, erfreut das Publikum mit seinen eigenen Schlagerliedern. Als dann Agatha mit Rick zusammen als „DUO RIX“ die Bühne für sich hatten, war das Publikum restlos begeistert. Agatha wird nunmehr auch gemeinsam mit Richard Melas als „DUO RIX“ auf der Bühne stehen bzw. buchbar sein.

Während Rick anschließend für beste Party-Stimmung sorgte, kümmerte sich Agatha um ihre bestgelaunten Gäste.

Mit ihrem Debüt-Album „Herzweh“ hat Agatha Singer einen Riesenschritt in Richtung musikalischem Erfolg gesetzt. Wir wünschen ihr von ganzem Herzen viel Erfolg als Schlagersängerin und eine erfolgreiche Zeit mit „DUO RIX“ und natürlich auch gute Verkaufszahlen für das Album „Herzweh“ welches seit dem 17.02.2017 überall im Verkauf und in den Downloadportalen erhältlich ist. Weitere Infos unter: agatha-singer.de oder facebook.com/Singer.Agatha

Die Ulmer Spatzen der Kreisgruppe Ulm

Extraterrestrisch, abendländisch und fruchtig süß!

waren einige der Zutaten aus denen der „Faschingscocktail“ in Ulm dieses Jahr gemixt wurde.

Schon die Einladung mit Einlass um 18:18 Uhr und Beginn um 19:19 Uhr ließ alle schmunzeln und weckte in uns die Lust auf einen fröhlichen und lustigen Faschingsball. Die bunten Luftballons, Papierschlangen und die restliche Faschingsdekoration zauberten Faschingsstimmung in den Saal im Martinusheim. Die Musik begann pünktlich um 19:19 Uhr und Prinz Michael eröffnete mit Prinzessin Laura den Tanz.

Bei der herzlichen Begrüßung der Gäste durch unsere Kreisgruppenvorsitzende Claudia Benkö wurde der Ehrengast Frau Ronja Kemmer mit Ehemann in unserer Mitte willkommen geheißen. Frau Kemmer ist eine bekannte und beliebte Ulmer CDU-Politikerin und zur Zeit die jüngste Bundestagsabgeordnete. Herzlich wurden die Gäste unserer befreundeten Kreisgruppen aus Biberach begrüßt und auch die Kreisgruppenvorsitzende der Kreisgruppe Böblingen wurde als Gast in Ulm herzlich willkommen geheißen. Unsere lieben und treuen Banater Schwaben waren wieder dabei und wurden ebenfalls warmherzig begrüßt.

Es erschienen zauberhafte Kostümträger: Biene Maja summte um Erdbeerfrüchtchen, das Burgfräulein tanzte mit den Cowboys, Vampire zeigten ihre Zähne, Höhlenmädchen lächelten die Fee an die mit einer arabischen Stewardess zusammen saß. Sogar der Kaiser von Japan erschien mit seiner ersten Konkubine. Die Charleston-Tänzer erschraken über die vielen grünen Außerirdischen als diese in den Saal hereinschwebten. Der Scheich und seine Haremsdamen brachten orientalisches Flair mit. Hexe, Piraten, Häschen, Krankenschwester, Zigeunerin bevölkerten die Tanzfläche. In kürzester Zeit herrschte eine ausgelassene Partystimmung im Saal. Dazu trug nicht zuletzt die Musik bei. „Duo Rix“ (Richard Melas und Agatha Singer) spielte beliebte deutsche Schlager, Volksmusik, englische Lieder. Mit ihrer sehr guten musikalischen Darbietung begeisterten sie die Gäste und schafften es, die Stimmung im Saal zum Kochen zu bringen.

Unser Musik-Duo ging sehr einfühlsam auf die besonderen Musikwünsche der Gäste ein und so wurde, wie jedes Mal wenn Rick auf der Bühne steht, für die Banater Schwaben „Auf der Vogelwiese“ gespielt. Schwungvoll und gekonnt tanzten und „topschten“ unsere Freunde ihren Lieblingstanz.

Kurz vor Mitternacht wurden die Maskenträger zum Aufmarsch gebeten. Die Jury startete mit der Vergabe des Sonderpreises der an Prinz Michael und Prinzessin Laura ging. Die Preisempfänger wurden zusätzlich mit einem langen und herzlichen Applaus der Zuschauer belohnt, da sie uns an diesem Abend mit ihrer Lebensfreude und Tanzfreudigkeit beeindruckt haben. Der nächste Preis ging an alle maskierten Kinder und der Süßigkeitenkorb wurde mit viel Begeisterung gestürmt. Der Kaiser von Japan und seine Konkubine gewannen den 3. Preis. Die Spannung stieg: wer würde das Rennen um den ersten Preis machen? Die Außerirdischen oder der Scheich und seine Haremsdamen? Die Jury hatte entschieden und der 2. Preis ging an die Außerirdischen! Der Scheich und seine Haremsdamen waren die Sieger und brachen gleich in ein lautes und fröhliches Siegesgeschrei aus! Leider hatten die Außerirdischen vergessen, ihre passenden und einheitlichen Schuhe mitzubringen. Der Scheich aber hatte dafür gesorgt, dass die orientalischen Schnabelschuhe seiner Haremsdamen reich mit Edelsteinen verziert waren und die Farbe zu dem Gewand passte.

Wir blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück und ich möchte zum Abschluß unseren Gast Frau Kemmer zitieren, die denke ich, allen Gästen unseres Faschingsballs aus der Seele spricht wenn sie sagt: „wir haben uns bei Ihnen richtig wohl gefühlt und hatten viel Spaß. Das tut richtig gut, denn man kann einfach mal ganz Mensch sein und abschalten“

Wir bedanken uns bei allen Gästen für ihr Kommen, bei dem Vorstand für die Organisation und bei der phantastischen Helfermannschaft für den tollen Einsatz! Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung hier in Ulm!

Aje uch Gotterhauldich

Monika Melas

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande für ehrenamtliche Arbeit

Für seine hervorragende ehrenamtliche Arbeit im BdV-Kreisverband Alb-Donau-Kreis/Ulm wurde Herr Joachim Wendt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Feier fand am 13. Januar 2017 im Haus des Landrats in Ulm statt. Gastgeber war Landrat Heiner Scheffold.

Auch unsere Kreisgruppe hatte eine Einladung zu dieser Feier erhalten, die wir gerne annahmen.

Friedlinde Gurr-Hirsch, Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Vorsitzende des Arbeitskreises Integration der CDU Baden-Württemberg, überreichte Herrn Wendt die Auszeichnung. In ihrer sehr einfühlsamen Rede würdigte sie die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit von Herrn Joachim Wendt als „eine Arbeit mit den Menschen für die Menschen“. Anwesend waren viele Vertreter aus sozialen und politischen Gremien. Unter der anwesenden Prominenz war auch der OB der Stadt Ulm, Herr Gunter Czisch, und so ergab sich auch für uns die Gelegenheit Herrn Czisch persönlich zu begrüßen.

Zur Feier des Tages und als respektvolle Anerkennung für Herrn Wendt kamen unsere Mitglieder gekleidet in unserer siebenbürgischen Tracht. Herr Wendt hatte Tränen in den Augen, als er unsere Gruppe von 13 Trachtenträgerinnen und Trachtenträger begrüßte. Unsere Überraschung war gelungen! Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein konnten wir mit vielen anwesenden Gästen interessante Gespräche über die Siebenbürger Sachsen allgemein, unsere Trachten, die Integration und über die Aktivitäten unserer Kreisgruppe hier in Ulm führen. Wir haben uns sehr gefreut Herrn Arnold Tölk, Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen Baden-Württemberg bei uns in Ulm zu begrüßen und hatten auch die Gelegenheit mit Herrn Liebscher, Landesgeschäftsführer des Bundes der Vertriebenen Baden-Württemberg einige Worte zu wechseln. Durch sein großartiges ehrenamtliches Engagement hat Herr Wendt vielen Menschen geholfen und war ein Brückenbauer mit Herz für viele Aussiedler aus Süd- und Südosteuropa. Wir gratulieren Herrn Wendt nochmals für diese Auszeichnung und wünschen ihm und seiner Frau Imma noch viele gesunde Jahre.

 

Der Vorstand