Muttertags Feier 2018 der Kreisgruppe Ulm

Dieses Jahr feierte die Kreisgruppe Ulm am 13.05.2018 den Muttertag.

Die Feier begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer i. R. Robert Stratmann gestaltete. Seine Predigt über Frauen und Mütter war herzergreifend. Die große Rolle der Frauen in der Familie, in der Gesellschaft und Gemeinschaft wurde thematisiert: ihre unermessliche Liebe zu ihren Kindern, ihre Opferbereitschaft für die Familie und für die Gemeinschaft.

Die Orgelmusik wurde durch moderne Technik ersetzt und so feierten wir zusammen einen festlichen und ergreifenden Gottesdienst. Pfarrer Robert Stratmann fühlte sich sichtlich wohl in unserer Gesellschaft und wir hoffen, mit ihm noch einige Gottesdienste zu feiern.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen hatten wir ausgiebig Zeit für Gespräche und schon war Zeit für Kaffee und Kuchen. Eine siebenbürgisch-sächsische Muttertagsfeier ohne das gemeinsame Singen von „Motterharz“ ist wahrlich undenkbar, so auch in Ulm. Mit digitaler Unterstützung und mit dem Text über den Beamer, sangen wir gemeinsam das Lied. Ergriffen vom Text über das Mutterherz, das Mutterauge, die Mutterhand, erklang wehmütig und ergriffen die letzte Zeile des Liedes: „Mottermollj as Bibel soa! Motter saul net sterwen“. Dieses Lied, das Georg Meyndt von über 120 Jahren schrieb, trifft auch heute noch unseren Nerv wenn es darum geht, zu beschreiben, was Mutterliebe kann und wie Mutterliebe funktioniert. Anschließend hörten wir noch zusammen Agatha Singers Ballade „Das größte Wunder auf Erden“, ein modernes Lied über Mutterglück.

Als Geschenk für die anwesenden Mütter und Frauen gab es ein rot-blaues Herz. Die Idee dahinter war die, dass dieses Herz als Symbol der Liebe und Güte in unserem Alltag präsent ist.

Diese sehr besinnliche Muttertagsfeier hat uns bewusst gemacht, dass auch heute in unserer Wohlstandsgesellschaft die Ehrung und Respektierung unserer Mütter und Frauen immer noch eine grundlegende Lebensnotwendigkeit ist.

Wir haben von vielen Menschen hier in Ulm gehört, dass die Familien gerne diesen Tag feiern. Daher werden wir auch nächstes Jahr wieder eine Muttertagsfeier organisieren. Wir haben auch gutes Essen und Getränke sowie leckere selbstgebackene Torten und Kuchen.

Dazu etwas, was man in einer öffentlichen Gaststätte eher nicht findet: unsere siebenbürgische Gemeinschaft.

Aje uch Gotterhauldich!

Der Vorstand

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